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Sieben Faktoren für gute Teamarbeit

Sieben Faktoren für gute Teamarbeit

In vielen Unternehmen ist die Teamarbeit eine beliebte Form der Zusammenarbeit. Leider funktioniert sie aber häufig nicht so wie gewünscht.
Der Markt für Team-Trainings und Team-Coachings boomt. Sicher kennen auch Sie die beliebte Definition von TEAM: Toll Ein Anderer Machts …
Was aber macht gute Teamarbeit aus, wie kann in Gruppen so etwas wie Teamgeist entstehen und gefördert werden?
Dazu müssen verschiedene Faktoren gegeben sein. Teamwork entwickelt sich aufgrund des harmonischen Zusammenspiels der verschiedenen Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder. Das bedeutet: Die Stärken der Mitglieder ergänzen sich gegenseitig. Doch: Wie kann der Teamleiter dafür sorgen, dass Teamgeist entsteht und alle Mitglieder eine gewisse Begeisterung für die Ziele verspüren?

7 Faktoren für gutes Teamwork
Wenn ein Team zusammengestellt werden soll ist es wichtig, von Anfang an auf verschiedene Faktoren Wert zu legen – Faktoren, die für eine gute Zusammenarbeit von Bedeutung sind. Der Erfolg hängt davon ab, ob alle Teammitglieder kooperativ, motiviert und für das Ziel zu begeistern sind. Dies beginnt mit der Auswahl der Mitglieder.
Der Führungsstil des Teamleiters ist ebenso bedeutend. Dieser sollte fördernd, visionär und motivierend sein. Doch, beginnen wir bei der Teambildung und somit bei den Faktoren, die Teamwork erst möglich machen.

Punkt 1: Vielfältiges Team zusammenstellen
Besonders konstruktive Teamarbeit entsteht durch ein vielfältiges Team. Das heißt: Die Kunst ist es, ganz verschiedene Persönlichkeiten samt individuellen Fähigkeiten zu kombinieren. Somit muss vor der Teambildung herausgearbeitet werden, welche Kompetenzen, Stärken und Fähigkeiten für die Zielerreichung notwendig sind. Bei der Auswahl der Mitglieder sollten diese unterschiedlichen Persönlichkeiten wie Puzzleteile zusammenpassen.

Punkt 2: Teamfähigkeit prüfen
Ein Auswahlkriterium ist selbstverständlich die Teamfähigkeit. Im Gespräch muss bereits deutlich werden, dass diese Person Kooperation als Charaktermerkmal mitbringt.
Ein Team kann schon durch einen Querulanten auseinanderbrechen. Hervorragende Talente und Kompetenzen nützen wenig, wenn sie zu einem Einzelkämpfer gehören. Er kann den Teamgeist zunichtemachen.

Punkt 3: Klare Aufgabenverteilung
Damit jede Person weiß, welchen Platz sie im Team einnimmt, sollte von Anfang eine klare Aufgabenverteilung vorgenommen werden. Es gibt zwar vor allem in kreativen Berufszweigen Teams mit flacher Hierarchie und Gleichstellung aller Teammitglieder, doch in der Regel verläuft der Arbeitsablauf reibungsloser, wenn eine Person – der Teamleiter – die Richtung vorgibt und die Aufgaben verteilt.

Punkt 4: Vertrauensbasis schaffen
Die Teammitglieder müssen Vertrauen zum Teamleiter aufbauen. Das funktioniert nur, wenn der Teamleiter sich fair verhält. Es gibt somit keine Bevorzugung oder Benachteiligung Einzelner, sondern alle Personen werden gleich behandelt. Der Teamleiter besitzt eine Art Vorbildcharakter: Möchte er motivierte, engagierte und kooperative Mitarbeiter haben, sollte er diese Attribute selbst vorleben.

Punkt 5: Anerkennung aussprechen
Jeder Mensch möchte, dass seine Leistungen geschätzt werden. Der Teamleiter sollte also nicht mit Lob und Anerkennung sparen. Besonders bei kreativen Prozessen, in denen Innovationen entstanden sind oder bei Erreichung von Etappenzielen sollte das Team anerkennende Worte hören.

Punkt 6: Regelmäßige Feedbackgespräche
Der Kommunikations- und Informationsfluss sollte stets in Bewegung bleiben. Durch regelmäßige Meetings können unter anderem unterschwellige Konflikte zur Sprache kommen, um sie direkt und gemeinsam zu lösen. Zudem passieren weniger Fehler, wenn die Kommunikation im Team funktioniert. Aber auch Einzelgespräche sind von Bedeutung für den Erfolg, denn in Rücksprache mit einzelnen Personen erfährt der Teamleiter von möglichen Problemen, die den Teamgeist zerstören könnten.

Punkt 7: Klärende Gespräche bei Konflikten
Nicht bei allen Konflikten zwischen Teammitgliedern muss der Teamleiter eingreifen. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl merkt der Teamleiter, wann er eingreifen muss.
Dann sollte er mit den beteiligten Personen ein offenes Gespräch führen. In diesem Gespräch dürfen beide Parteien ihre Sichtweise sachlich darstellen.

Wenn der Teamgeist bröckelt
Probleme im Team entstehen in der Regel langsam und oft auch schleichend. Dennoch gibt es typische Anzeichen, bei denen der Teamleiter hellhörig werden sollte, um direkt einzugreifen:

– Der Informations- und Kommunikationsfluss fließt nicht mehr, sondern plätschert nur noch zäh dahin
– Prozesse, bei denen Entscheidungen getroffen werden müssen, ziehen sich in die Länge
– Die Gerüchteküche brodelt
– Innerhalb des Teams kommt es zur Grüppchenbildung
– Deadlines werden nicht mehr eingehalten
– Krankmeldungen nehmen zu
– Das Klima bei Meetings ist von negativen Emotionen geprägt
– Ansonsten pünktliche und zuverlässige Teammitglieder fallen nun durch Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit auf

Manchmal wurden Anzeichen für Teamprobleme übersehen und dann ist es oftmals für den Teamleiter sehr schwierig, den Teamgeist wieder aufleben zu lassen. In solchen Fällen kann dann ein Teamcoach helfen, der als neutrale Person eine objektive Sicht auf das Problem hat und den Prozess der Klärung und Lösungsfindung unterstützt.